Museum Dr. Guislain, Gent / Belgien: Neugestaltung der Dauerausstellung

Die niederländische Stiftung „Collectie De Stadshof“, die mit ihrer bedeutenden Kunstsammlung z. Zt. im Museum Dr. Guislain in Gent/Belgien beheimatet ist, hat die Präsentation ihrer Sammlung  neu gestaltet und lädt zur Wiedereröffnung der Dauerausstellung am 23. Juni 2017, 20.00 Uhr, ein.
Über 200 Werke von 25 Künstlern, darunter viele Neuerwerbungen,
wurden von den Kuratoren Liesbeth Reith und Frans Smolders ausgewählt.

Markus Meurer, Energie Platz Eins, Collage, 2017, 40 x 32 cm. Foto: P. Nieting

Von Markus Meurer, der in der Sammlung mit wichtigen Werken vertreten ist und dessen Werke in einem eigenen Kabinett gezeigt werden, sind jetzt neben Skulpturen auch Gemälde und Collagen zu sehen.

Museum Dr. Guislain, J. Guislainstraat 43, Gent, Belgien                                            Öffnungszeiten: Die – Fr: 9 – 17 Uhr,   Sa – So: 13 – 17 Uhr

http://www.collectiedestadshof.nl          http://www.museumdrguislain.be

 

 

 

Christof Belmann über Markus Meurer

In seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung „Treibhaus Voll Kunst“ in Recklinghausen setzte sich der Kunsthistoriker Christof Belmann intensiv mit den Werken von Markus Meurer auseinander und machte auf wichtige Aspekte aufmerksam.

Daraus zwei Zitate:

„Markus Meurer gibt die radikalste Antwort auf die Frage, wann etwas zu Müll wird, nämlich: gar nicht. Es gibt keinen Müll, es gibt nur Materie, sagt Meurer. Und unter dieser Prämisse ist Müll vielleicht wirklich nicht nur das günstigste und reichhaltigste, sondern auch das vielfältigste Material, über das wir verfügen. Im Müll finden sich nämlich unter anderem Dinge, die es sonst nirgends mehr gibt. Actionfiguren etwa, die nicht nur materiell ausgespielt haben, sondern die auch ideell längst abgehalftert wurden. ‚Big Jim‘ hat ausgedient und mit ihm vieles, was die Industrie- und Konsumgesellschaft einst für notwendig und unabdingbar hielt. Meurers Wesen und Gefährte erwecken viele vergessene Geister zum Leben, sie sind Phönixe aus den Aschen.“

Markus Meurer, Naturforscher, Assemblage, 2009, 36x28x13 cm. Foto: P. Nieting

„Müll ist bei  Meurer Müll, so wie er anfällt. Er klebt, er ist schmutzig und er stinkt, dieser Müll. Er wird nicht gesäubert, nicht sterilisiert, nicht bearbeitet und schon gar nicht getrennt. Bei Meurer versteckt sich das Müllhafte eben nicht hinter dem Recyclinggedanken. Der Meurer-Müll ist Original-Müll, so der Welt entnommen, wie er im Augenblick seiner Müllwerdung anfiel; wie er anfiel in dem Augenblick, als wir uns entschieden haben, das Material aufgrund seines Funktionsverlustes bewusst oder unbewusst zu Müll umzudeklarieren. Es ist der wohl ehrlichste Müll, den ich bisher als Kunst zu Gesicht bekommen habe. Es sind eben nicht die Joghurtbecher und Papierrollen, die die kleine Lisa und der kleine Jonas zu lustigen Fantasiefiguren zusammenkleben und bemalen. Es ist nicht allein die Umdeutung von Formen und Dingen, von Glühbirnen zu Augen, von Gabeln zu Füßen, nicht allein die assoziative Herausforderung, die spielerische Karambolage von Objekten ganz unterschiedlicher Herkunft und Semantik. Es sind die abgenagten Knochen, die albtraumhaft, fast gewaltsam zu neuem Leben erweckt werden und sich mit Souvenierschnickschnack und Schokoriegelverpackungen zu müllomorphen Wesen verdichten. Kunstvoll tanzen sie uns die müllhafte Seite unserer Existenz vor. Vorausgesetzt, wir kontrollieren unseren Ekel und unsere Abscheu. Wer diese Ekelschwelle negiert, wer sie verneint, wer den Widerspruch von putzigen und niedlichen Wesen und ekeligen Speiseresten leugnet, nimmt dieser Kunst etwas sehr Wesentliches.“

Besuch beim „Goldenen Hahn“ in Recklinghausen

Markus Meurer, Goldener Hahn, Assemblage, 2013, 47x17x28 cm. Foto: P. Nieting

An zwei Tagen sind wir in Recklinghausen im „Treibhaus Voll Kunst“, am Sonntag, dem 21. Mai, von 10.30 bis 12.30 Uhr und am Donnerstag, dem 1. Juni, von 14.30 bis 18.00 Uhr. Da können wir Interessenten Informationen über Markus Meurer und seine Kunst geben. Wir freuen uns auf Besucher.

Recklinghausen ruft

Markus Meurer, Masken im Treibhaus in Recklinghausen. Foto H.Nieting

Die Ausstellung „Teibhaus Voll Kunst“ nimmt Formen an. Viele Werke von Markus Meurer sind schon im Teibhaus platziert, und es war schön zu beobachten, wie sie bei der natürlichen Beleuchtung und in der nicht-musealen Umgebung ganz neu wirken. Da lohnt sich ein Besuch.

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Markus Meurer, Werke im Treibhaus in Recklinghausen. Foto H.Nieting

Die Ausstellung im Treibhaus wird gezeigt vom 1. Mai bis zum 10. Juni 2017. Die offizielle Eröffnung ist am 5. Mai, 17.00 Uhr.

Das Treibhaus ist geöffnet montags – freitags 9.00 – 12.30 und 14.30 – 18.00 Uhr, samstags 9 – 14.00 Uhr und sonntags 10.30 – 12.30 Uhr. Floristik Tausch, Westerholter Weg 155, Recklinghausen.

(Fast) parallel dazu findet im kunst.raum im Zentrum von Recklinghausen (Johannes-Janssen-Str. 1) vom 1. – 31. Mai 2017 die Ausstellung „Kiosk Voll Kunst“ statt, auch da ist Markus Meurer mit einigen kleinen Werken vertreten. (Und das Zentrum von Recklinghausen ist durchaus sehenswert.)

 

Gallery Weekend Berlin

Wer zum Gallery Weekend vom 28.4. bis zum 1.5. 2017 nach Berlin kommt, kann in der Galerie ART CRU  auch neue Werke von Markus Meurer sehen. Wo? Berlin-Mitte im Kunsthof, Oranienburger Straße 27.

„Monreal“ nach Kevelaer

Ein  für ihn ungewönliches Bild hat Markus Meurer in den 1980er Jahren  gemalt: „Monreal“, seine Heimatgemeinde. Das Bild befand sich zuletzt im Depot in der Eifel, jetzt wollte der Künstler es wieder in seinem Atelier in Kevelaer haben. Und so können auch seine Besucher es wieder sehen.

Markus Meurer, Monreal. Foto P. Nieting

Mit liebevollen Einzelheiten ist der Ort dargestellt, die Häuser drängen sich eng um die Kirche, über dem Ort ragen die Löwenburg und die Philippsburg, und dazwischen fährt die Eisenbahn.

Markus Meurer, Monreal (Detail: Ortsmitte). Foto P. Nieting

Die Detail-Aufnahmen zeigen die außergewöhnliche Schönheit der Darstellung.

Markus Meurer, Monreal (Detail: Eisenbahn). Foto P. Nieting

Terminänderung „Voll Kunst!“

Markus Meurer, Kreisgesicht, Assemblage, 2009, 25 x 23 x 9 cm. Foto P. Nieting

Die Vorbereitungen für die Ausstellung in Recklinghausen laufen auf Hochtouren, die in Frage kommenden Kunstwerke sind ausgesucht, die Beschreibungen sind fertig, und die Spannung steigt, wie die Werke von Markus Meurer in dem alten Treibhaus zur Geltung kommen.

Aber wir müssen uns noch etwas gedulden, die Ausstellung ist ja erst Anfang Mai.

Der genaue Termin für die Eröffnung liegt jetzt fest: Am Freitag, dem 5. Mai 2017, 17 Uhr, ein paar Tage später als bisher angekündigt. Es wird ein interessantes Begleitprogramm geben.

Ausstellungsbeteiligung in Berlin

Vom 7. April bis zum 27. Mai 2017 stellt die Galerie ART CRU in Berlin Textilbilder des englischen Outsiders Anthony Stevens aus, die er auf grobe Stoff-Fetzen stickt.
Im Kontrast dazu stehen einige neue Werke von Markus Meurer und bereichern die schöne Ausstellung.

Markus Meurer, Eckenkucker, Assemblage, 2016, 26 x 10 x 8 cm. Foto: P. Nieting

Die Ausstellung ist geöffnet dienstags – samstags, 12 – 18 Uhr.
Galerie ART CRU, Berlin- Mitte, Oranienburger Str. 27, im Kunsthof.

Mehr Meurer im Museum

Im Museum Dr. Guislain in Gent gibt es seit letztem Jahr ein Kabinett mit Objekten von Markus Meurer. Das soll jetzt erweitert werden mit Bildern des Künstlers. Lisbeth Reith und Frans Smolders von der „Collectie De Stadshof“ haben darum Werke ausgesucht, die dafür in Frage kommen.

Markus Meurer, Monreal,78 x 78 cm

Auch andere Räume der ständigen Ausstellung werden verändert. Am 23. Juni 2017 soll die neugestaltete Präsentation eröffnet werden.

Maria Sibylla Merian und Markus Meurer

Markus Meurer, Leichte Schwere, Assemblage, 2007, 22 x 66 x 46 cm

Markus Meurer, Leichte Schwere, Assemblage, 2007, 22 x 66 x 46 cm

Was die beiden miteinander zu tun haben? Beide haben auf ihre Art Insekten dargestellt und sollen neben anderen Künstlern jetzt Kinder im Kunstunterricht inspirieren.

Im Themenheft „Insekten“ der Zeitschrift „Grundschule Kunst“ (Nr. 66, 1. Quartal 2017, Bestell-Nr. 16566, Friedrich-Verlag) werden Kunstlehrer/innen angeleitet, mit Hilfe von Vorlagen von Künstlern die Kreativität von Kindern zu fördern. Und wie gut das gelingt, kann man an den im Heft abgebildeten Ergebnissen ablesen.

 

Ausstellung in Recklinghausen

Die Jahresausstellung im Kunsthaus Kannen ist vorbei, da kündigt sich die nächste Ausstellung an, an der Markus Meurer beteiligt ist: Vom 1. Mai bis zum 10. Juni 2017 wird an mehreren Orten in Recklinghausen Kunst vorgestellt, und Markus Meurer ist mit vielen  Werken dabei. Und zwar in einem ganz besonderen Ambiente, in einem Treibhaus. „Treibhaus Voll Kunst“ heißt die Ausstellung denn auch.

Markus Meurer, Schlossbefreiungsfahrer, Assemblage, 2017, 14x13x15 cm

Markus Meurer, Schlossbefreiungsfahrer, Assemblage, 2017, 14x13x15 cm

Mit dabei: Die Assemblage „Schlossbefreiungsfahrer“, ein Werk, das gerade entstanden ist.

Pferde

Zwei  Pferde-Skulpturen, die im Jahr 2016 entstanden sind, ganz unterschiedlich in der Gestaltung.

Markus Meurer, Ritterpferdchen, Assemblage, 2016, 10 x 7 x 10 cm

Markus Meurer, Ritterpferdchen, Assemblage, 2016, 10 x 7 x 10 cm

Die erste ist sehr klein, bunt, locker, mit mehr unterschiedlichen Materialien. Die zweite ist größer, strenger, weniger farbig, und hat ungewöhnlich kompakte Füße.

Markus Meurer, Verstädigungspferdchen, Assemblage, 2016, 19 x 8 x 18 cm

Markus Meurer, Verständigungspferdchen, Assemblage, 2016, 19 x 8 x 18 cm

Weltraumrettung

Dieses interessante Werk kommt frisch aus dem Atelier von Markus Meurer.

Markus Meurer, Weltraum-Retter, Assemblage, 2017, 39 x 35 x 13 cm

Markus Meurer, Weltraum-Rettung, Assemblage, 2017, 39 x 35 x 13 cm

Hier ein Detail der Rückansicht:

Markus Meurer, Weltraum-Rettung (Ausschnitt der Rückansicht), Assemblage, 2017

Markus Meurer, Weltraum-Rettung (Ausschnitt der Rückansicht), Assemblage, 2017

Ausstellungen

Wer Werke von Markus Meurer sehen (oder kaufen) möchte, hat noch bis zum 29. Januar 2017 dazu Gelegenheit im Kunsthaus Kannen in Münster. Bis zum 29.1.17 wird da die Jahresausstellung gezeigt (Alexianerweg 9, Die – So 13 – 17 Uhr).

Auch beim „Forum Outsider Art“, das in diesem Jahr vom 21. – 24. September im Kunsthaus Kannen in Münster stattfinden wird, ist Markus Meurer vertreten.

Markus Meurer, "Auf den Kern kommt's an", Assemblage, 2017, 10 x 4 x 3 cm

Markus Meurer, „Auf den Kern kommt’s an“, Assemblage, 2017, 10 x 4 x 3 cm

Und im Frühjahr 2018 wird der Künstler wieder in einer Einzelausstellung in Berlin zu sehen sein und sich auch an der „Art Brut Biennale“ in Hengelo/Niederlande beteiligen.

Fliegender Leiter-Fisch

Ein leichtes Werk zum Jahresanfang. Es drückt einen Wunsch von Markus Meurer aus: Frei und losgelöst von allem Engen über den Dingen zu schweben.Markus Meurer, Fliegender Leiterfisch, Assemblage, 2016,20,5 x 12 x 35 cmMarkus Meurer, Fliegender Leiterfisch, Assemblage, 2016, 20,5 x 12 x 35 cm

(Er sucht immer noch nach einem – kostenlosen – Raum in Kevelaer oder der näheren Umgebung, in dem er seine Werke unterbringen kann.)

Weihnachts-Engel

Passend zum Weihnachtsfest kommt hier ein „Engel“ von Markus Meurer, mit einfachen Mitteln gearbeitet, aber eindrucksvoll in der Erscheinung.

Markus Meurer, Engel, Assemblage, 2016, 22 x 16 x 10 cm

Markus Meurer, Engel, Assemblage, 2016, 22 x 16 x 10 cm

„Hörnerfrau“ mit neuem Kopf

Damit war ja fast zu rechnen: Da die „Hörnerfrau“ in der Küche (im Weg) steht, wird Markus Meurer ständig mit seinem Werk konfrontiert. Kein Wunder, dass es sich  verändert.

Markus Meurer, Hörnerfrau, Assemblage, 2016, (Detail)

Markus Meurer, Hörnerfrau, Assemblage, 2016 (Detail)

Bei meinem letzten Besuch war vor allem der Kopf der Skulptur ganz verändert: Der Wasserkessel war weg, die Pelzmütze war weg, stattdessen trägt die Frau einen Bau-Helm, und darauf krabbeln Insekten. Und der Hinterkopf ist von einem Drahtgeflecht umgeben. Der Rumpf, der im Küchenraum viel Platz eingenommen hatte, ist jetzt kompakter.

Markus Meurer, Hörnerfrau, Assemblage, 2016

Markus Meurer, Hörnerfrau, Assemblage, 2016

Jetzt auch eine „Hörnerfrau“

Eine besonders schöne große Skulptur von Markus Meurer ist der „Hörnermann“. Er ist z.Zt. in der Dauerausstellung im Museum Dr. Guislain in Gent / Belgien zu sehen. Der Kopf des „Hörnermanns“ zierte das Plakat für die Ausstellung „Sous le Vent de L’Art Brut 2 – Collection de Stadshof“ 2014 / 15  im Museum „Halle Saint Pierre“ in Paris. Hier im Blog war er am 8.September 2016 noch einmal abgebildet.

Seit einigen Wochen entsteht in der Wohnung von Markus Meurer ein weibliches Pendant zum „Hörnermann“: die „Hörnerfrau“, eine überlebensgroße, etwa 210 cm große Skulptur.

Markus Meurer, Hörnerfrau (Detail), Assemblage, 2016,

Markus Meurer, Hörnerfrau (Detail), Assemblage, 2016,

Weil im Arbeitsraum dafür kein Platz ist, muss sie in der Küche stehen. (Markus Meurer sucht dringend einen – kostenlosen – Raum, wo er sowohl seine Materialien als auch seine Werke lagern kann.)

Auch bei dieser Großfigur verwendet Meurer das Gesicht einer Schaufensterpuppe und baut das glatte Idealgesicht in seine Materialien so ein, dass ein ganz individuelles Wesen entsteht. Im Kontrast zu dem süßlichen Gesicht steht der Wasserkessel auf dem Kopf der Figur. Der Körper besteht aus einem dichten Drahtgeflecht, die Beine waren wohl für ein Strumpfgeschäft bestimmt. In einer Art Rollator (der wegnehmbar ist) befindet sich der „Antriebsmotor“.

Markus Meurer, Hörnerfrau (Detail), Assemblage, 2016

Markus Meurer, Hörnerfrau (Detail), Assemblage, 2016

Zarter Vogel

(Auch) typisch Markus Meurer: Neben den großen oder den sehr dichten Werken voller unterschiedlicher Materie entstehen unter seinen Händen immer wieder ganz zarte, geradezu hingehauchte Objekte wie dieser Vogel, ein Kunstwerk zwischen Assemblage und Collage. Meurer hat ein Stück Pappe, etwas Küchenpapier, ein bisschen Draht genommen und  sie zusammenfügt.

Und schon sehen wir einen Vogel. War die Rundung links in der Pappe schon, oder hat er sie geschnitten? Waren die Farbtupfer schon auf dem Papier, oder hat er sie hingetupft? Markus Meurer sagt, dass beides zufällig schon da gewesen sei und nennt den Vogel deshalb „Zufallsvogel“

Markus Meurer, Zarter Vogel, Assemblage 2016, 12 x 8,5 x 1 cm

Markus Meurer, Zufalls-Vogel, Assemblage 2016, 12 x 8,5 x 1 cm

Es ist verwirrend: Wenn wir uns festlegen wollen, wo der Schnabel ist, stutzen wir; ist es das Draht-Ende oder die Pappecke? Genauso geht es uns mit dem Auge. Und doch haben wir keinen Zweifel, dass da ein Vogel ist. Das geknüllte Papier lässt den etwas aufgeplusterten Leib sehen. Und die Pappe unten gibt dem Tier einen sicheren Halt.

Der Draht hat hier eine doppelte Funktion: Einmal hält er das Werk zusammen, zum anderen gibt er dem Vogel auch teilweise die Form und modelliert die Füße und den Schwanz.

Ein tolles Werk!

Jahresausstellung im Kunsthaus Kannen eröffnet

Zum 19. Mal präsentiert das Kunsthaus Kannen in Münster Werke von über 50 Künstlern aus dem Kunsthaus und von Gastkünstlern. Die Bilder und Objekte zeigen eine große Bandbreite der Outsider Art, der Kunst abseits des etablierten Kunstbetriebs. Alle gezeigten Werke sind verkäuflich.

Werke von Markus Meurer bei der Jahresausstellung 2016 im Kunsthaus Kannen

Werke von Markus Meurer bei der Jahresausstellung 2016 im Kunsthaus Kannen

Auch in diesem Jahr sind hier neue Werke von Markus Meurer zu sehen, und fanden schon bei der Eröffnung großes Interessse.

Markus Meurer, Muschelflosser, Assemblage, 2016, 17 x 26 x 32 cm

Markus Meurer, Muschelflosser, Assemblage, 2016, 17 x 26 x 32 cm

Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 29. Januar 2017 , täglich außer montags 13.00 – 17.00 Uhr. Das Museum liegt am Alexianerweg 9, 48161 Münster (am Kappenberger Damm).