Zarter Vogel

(Auch) typisch Markus Meurer: Neben den großen oder den sehr dichten Werken voller unterschiedlicher Materie entstehen unter seinen Händen immer wieder ganz zarte, geradezu hingehauchte Objekte wie dieser Vogel, ein Kunstwerk zwischen Assemblage und Collage. Meurer hat ein Stück Pappe, etwas Küchenpapier, ein bisschen Draht genommen und  sie zusammenfügt.

Und schon sehen wir einen Vogel. War die Rundung links in der Pappe schon, oder hat er sie geschnitten? Waren die Farbtupfer schon auf dem Papier, oder hat er sie hingetupft? Markus Meurer sagt, dass beides zufällig schon da gewesen sei und nennt den Vogel deshalb „Zufallsvogel“

Markus Meurer, Zarter Vogel, Assemblage 2016, 12 x 8,5 x 1 cm

Markus Meurer, Zufalls-Vogel, Assemblage 2016, 12 x 8,5 x 1 cm

Es ist verwirrend: Wenn wir uns festlegen wollen, wo der Schnabel ist, stutzen wir; ist es das Draht-Ende oder die Pappecke? Genauso geht es uns mit dem Auge. Und doch haben wir keinen Zweifel, dass da ein Vogel ist. Das geknüllte Papier lässt den etwas aufgeplusterten Leib sehen. Und die Pappe unten gibt dem Tier einen sicheren Halt.

Der Draht hat hier eine doppelte Funktion: Einmal hält er das Werk zusammen, zum anderen gibt er dem Vogel auch teilweise die Form und modelliert die Füße und den Schwanz.

Ein tolles Werk!

Jahresausstellung im Kunsthaus Kannen eröffnet

Zum 19. Mal präsentiert das Kunsthaus Kannen in Münster Werke von über 50 Künstlern aus dem Kunsthaus und von Gastkünstlern. Die Bilder und Objekte zeigen eine große Bandbreite der Outsider Art, der Kunst abseits des etablierten Kunstbetriebs. Alle gezeigten Werke sind verkäuflich.

Werke von Markus Meurer bei der Jahresausstellung 2016 im Kunsthaus Kannen

Werke von Markus Meurer bei der Jahresausstellung 2016 im Kunsthaus Kannen

Auch in diesem Jahr sind hier neue Werke von Markus Meurer zu sehen, und fanden schon bei der Eröffnung großes Interessse.

Markus Meurer, Muschelflosser, Assemblage, 2016, 17 x 26 x 32 cm

Markus Meurer, Muschelflosser, Assemblage, 2016, 17 x 26 x 32 cm

Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 29. Januar 2017 , täglich außer montags 13.00 – 17.00 Uhr. Das Museum liegt am Alexianerweg 9, 48161 Münster (am Kappenberger Damm).

Vorbereitung für die Jahresausstellung 2016 in Münster

Im November findet im Kunsthaus Kannen die Jahresausstellung 2016/17 statt, bei der auch Markus Meurer neue Werke zeigt und zum Verkauf stellt. Das heißt für uns jetzt: auswählen, fotografieren, katalogisieren und schließlich nach Münster bringen.

Und dann sind wir gespannt darauf, wie Lisa Inckmann und ihr Team die Werke im Kunsthaus zur Geltung bringt.

Markus Meurer, Portemonnaie-Flosser, Assemblage, 2013 18 x 14 x 21 cm

Markus Meurer, Portemonnaie-Flosser, Assemblage, 2013
18 x 14 x 21 cm

Zum Vormerken: Die Eröffnung soll am 13. November, 15 Uhr stattfinden.

Werke von Markus Meurer in Berlin

Die Galerie ART CRU in Berlin, die sich auf Outsider Art spezialisiert hat, hat auch ständig Werke von Markus Meurer vorrätig. Wenn sie nicht gezeigt werden, lohnt es sich, danach zu fragen.
Die Galerie liegt im Zentrum von Berlin, im Kunsthof Oranienburger Str. 27. Geöffnet ist sie Dienstag bis Samstag, 12 – 18 Uhr.

Markus Meurer, Schnelle Biene, Assemblage, 2009, 17 x 28 x 21 cm

Markus Meurer, Schnelle Biene, Assemblage, 2009, 17 x 28 x 21 cm

Besuch im Museum Dr. Guislain

Wir haben das Outsider-Museum Dr. Guislain in Gent besucht, und es ist einen Besuch wert. Die neugestaltete Ausstellung setzt Schwerpunkte auf wichtige Outsider-Künstler, die dann mit etlichen ihrer Werke präsentiert werden. Hier ist die Vielfalt der Welt der Outsider zu entdecken. Willem van Genk ist vertreten und Gerard van Lenkveld, Theo und Bertus Jonkers, Hans Langner, Michel Nedjar und der uns immer wieder beeindruckende Tim Brown. Viele Werke sind aus der Stiftung „Collectie de Stadshof“.

Skulpturen von Markus Meurer im Museum Dr. Guislain

Skulpturen von Markus Meurer im Museum Dr. Guislain

Uns interessierte natürlich besonders der neue Raum mit Skulpturen von Markus Meurer. Der kleine Raum ist ganz in Weiß gehalten. Nichts lenkt von den Werken ab. Die größeren stehen einzeln auf weißen Sockeln, die kleineren nebeneinander auf waagerechten Podesten. Das Flugzeug schwebt über allen. Man kommt ganz nah an die Werke heran und kann sich alle Details ansehen. Eine schöne Auswahl, die die Qualität der Arbeiten von Meurer deutlich werden lässt.

Skulpturen von Markus Meurer im Museum Dr. Guislain

Skulpturen von Markus Meurer im Museum Dr. Guisl

Das Museum  (in Gent/Belgien, Jozef Guislainstraat 43) ist geöffnet dienstags – freitags 9 – 17 Uhr, samstags und sonntags 13 – 17 Uhr. Vor dem Gebäude ist ausreichend Parkmöglichkeit.

Museum Dr. Guislain nimmt Werke von Markus Meurer in die Dauerausstellung

Das Museum Dr. Guislain in Gent, eines der großen  Museen für Art brut in Europa, zeigt jetzt  in der ständigen Ausstellung Skulpturen von Markus Meurer in einem eigenen Raum. Sie stammen aus dem Bestand der Sammlung der „Stichting Collectie de Stadshof“.

Markus Meurer, Hörnermann (Detail)

Markus Meurer, Hörnermann (Detail)

Zu den ausgestellten Werken gehören die großen Skulpturen „Viktor“ und „Hörnermann“. Daneben kann man u.a. die grazile „Holländische Tänzerin“, den „Schlittschuhläufer“, das „Flugzeug“ und das ausdrucksstarke „Flaschengesicht“sehen.

 

 

Markus Meurer in Kunstzeitschrift

Die Zeitschrift „Grundschule Kunst“ hat jetzt in einem „Materialpaket“ zur „Art brut“ die „Dohle“ von Markus Meurer als beispielhaftes Werk aufgeführt neben Werken von Klassikern wie Franz Gsellmann, Judith Scott, Ferdinand Cheval, Scottie Wilson und August Walla. Die „Dohle“, die in diesem Blog am 29. Dezember 2015 vorgestellt wurde, ist das jüngste der vorgestellten Objekte.

Blätter zur "Art brut" im Materialpaket der Zeitschrift "Grundschule Kunst"

Blätter zur „Art brut“ im Materialpaket der Zeitschrift „Grundschule Kunst“ Nr. 64 / 3. Quartal 2016

Auf jeweils einer Din A 4 – Seite sind die Kunstwerke abgebildet, auf der Rückseite werden Informationen zu den einzelnen Künstlern gegeben und Tips, wie man bei Kindern das Interesse an den Bildern wecken kann. Zusätzlich zu diesen Bildern werden Materialien zu Paul Klee und Yves Klein gegeben.

Das Materialienpaket (Nr. 64, 3. Quartal 2016) ist unter der Bestellnummer 16764 im Friedrich-Verlag (Im Brande 17, 30926 Seelze) erschienen.

 

 

Markus Meurer: Eiffelturm

Das kann man häufiger bei Markus Meurer beobachten: Wenn ihn bei seiner Arbeit ein Thema beschäftigt, entstehen in der Folge weitere Werke, die darum kreisen. Im Mai setzte er sich wieder mit dem Thema Taucher auseinander, und plötzlich entstanden unter seinen Händen verschiedene Taucher-Objekte. Auf die Frage, warum das so sei, sagte Markus Meurer: Die Materie wollte das so. Wenn er arbeitet, weiß er meistens nicht, was für ein Werk entsteht. Die Materie lenkt ihn.
Anfang Juli hat er den „Eiffelturmlenker“ gebaut, unter der Verwendung eines kleinen Eiffelturms, den er in Paris gekauft hatte (s. den Beitrag vom 20.7.2016).

Jetzt ist ein Meurer-„Eiffelturm“ entstanden. Dem Stahlträgergeflecht kommen seine Drahtverknüpfungen nahe, sein Turm ist noch höher und schlanker als der Turm in Paris, im oberen Teil ist sein „Eiffelturm“ nicht so gleichförmig wie derNamensgeber, verschiedene Plastik- und Elektroteile lockern die Struktur auf. Völlig respektlos hat er im Mittelteil eine Plastikflasche für Schokomilch eingebaut als eine Art Euter.

Werke Markus Juli 2016 025

Markus Meurer, Eiffelturm, Assemblage, 2016, 69 x 22 x 19 cm

Bisher ist die Skulptur einzigartig in seinem Werk, ich bin gespannt, ob  noch andere Türme entstehen werden. (Und ob sich dieser Turm im Laufe der Zeit verändert.)

Markus Meurer, Eiffelturmlenker

Markus Meurer, Eiffelturmlenker, Assemblage, 2016, 45 x 13 x 38 cm

Markus Meurer, Eiffelturmlenker, Assemblage, 2016, 45 x 13 x 38 cm

Ein ganz besonders gelungenes Werk von Markus Meurer! Die Vielfalt der verknüpften Materialien, die Leichtigkeit des Gebildes, die Neuartigkeit der Konstruktion, hier passt alles zusammen. Ein Foto kann die Schönheit dieser Skulptur leider nur ansatzweise wiedergeben.

Der kleine Eiffelturm ist ein Mitbringsel aus Paris, wo vor fast zwei Jahren in der „Halle Saint Pierre“ im Rahmen der Ausstellung „Sous le Vent de l’Art Brut 2“ wichtige Werke von Markus Meurer zu sehen waren. Der Aufenthalt in Paris hatte den Künstler sehr beeindruckt.

Markus Meurer: Schlange

Markus Meurer, Schlange, Mixed Media, 2016, 37 x 33 x 28 cm

Markus Meurer, Schlange, Mixed Media, 2016, 37 x 33 x 28 cm

Schlangen reizen Markus Meurer mit ihrer charakteristischen Haltung  immer wieder dazu, sie mit den Materialien zu erfassen, die ihm zur Verfügung stehen. Zur Zeit sind das Abfallprodukte eines Staubsaugergeschäfts, das sich im gleichen Hauskomplex befindet, in dem der Künstler zur Zeit lebt.

„Rick“ muss ins Depot

Bei Markus Meurers Aufenthalt in Saffron Walden / England ist im Jahr 2007 die Skulptur „Rick“ entstanden. In den letzten Jahren stand sie im Atelier des Künstlers am Niederrhein. Da dort drangvolle Enge herrscht, wurde das Werk jetzt ins Depot in die Eifel gebracht.

Markus Meurer, Rick, 2007, Assemblage,

Markus Meurer, Rick, 2007, Assemblage, 62 x 45 x 100 cm

„Rick“ unterscheidet sich insofern von vielen anderen Skulpturen, als sie in fast fertigem Zustand mit einer rötlichen Farbe übermalt worden ist, so dass die einzelnen Elemente, aus denen sie sich zusammensetzt, nicht mehr genau zu erkennen sind. Graue und gelbe Kabel und der Besen wurden zum Schluss hinzugefügt und heben sich um so deutlicher ab von der Grundstruktur. Dadurch erhält das Werk  seinen besonderen Reiz.

Skulptur / Sculpture/ Escultura: „Chemiker“

Der „Chemiker“ ist eine der großen Skulpturen von Markus Meurer, die 2015 entstanden sind. Die Fotos wurden 2016 in der Ausstellung in Düsseldorf gemacht, wo die Großfiguren zum ersten Mal außerhalb des Ateliers gezeigt wurden.

„Der Chemiker“ ist eine feste Größe im Weltbild von Markus Meurer, er war ein früher Förderer, von dem Meurer sich als Künstler verstanden und gewürdigt fühlte.

Markus Meurer, "Chemiker", 2015, 185x60x40 cm

Markus Meurer, „Chemiker“, Assemblage, 2015, 185 x 60 x 60 cm (Vorderansicht)

Markus Meurer, "Chemiker", Assemblage, 2015, 185x60x60 cm, (Rückansicht)

Markus Meurer, „Chemiker“, Assemblage, 2015, 185 x 60 x 60 cm (Rückansicht)

Dieses überlebensgroße Werk wird geprägt durch die verschiedenen Schläuche und Kabel, die sich wie Adern und Sehnen durch die ganze Figur ziehen und die vielen unterschiedlichen Materialien, die hier eingearbeitet worden sind, miteinander verbinden. Das Spielzeug rechts neben dem Kopf, das die Gelb- und Grüntöne, die dieses Werk prägen, aufnimmt, bildet einen Gegenpol zur Strenge der Figur. Meurer fügt seinen Figuren gerne Spielzeug hinzu, die an das Kindliche erinnern und dadurch beruhigend wirken sollen.

Ältere Werke von Markus Meurer

Markus Werke in Kail 020  18x12x25 cm

Markus Meurer, Assemblage, 2000 (sign.), 18 x 12 x 25 cm

Hier werden ältere Werke von Markus Meurer aus dem Depot vorgestellt. Meurer braucht manchmal nur wenige Restmaterialien, um aus ihnen eigenwillige Skulpturen zu machen. Typisch die erste Skulptur, wo eine menschliche Figur ein Gefährt lenkt, das eine Mischung aus Maschine und Tier zu sein scheint.

Die Fliege beeindruckt durch ihre Massivität. Man kann sie geradezu brummen hören.

Markus Werke in Kail 013  7x11x16 cm

Markus Meurer, Fliege, Assemblage, vor 1990, 7 x 11 x 16 cm

Zum Schluss eine rätselhafte Figur, bei der nicht klar ist, ob es sich dabei um ein Tier oder einen Geistermenschen handelt. Das leichte Wesen steht auf schweren Eisenteilen, vielleicht ist es auch daran gefesselt. Auf dem vorderen Podest ist ein Schaf angekettet, eine Opfergabe? Meurer lässt die Materialien unverändert, auch die Farbigkeit ist Teil der Komposition.

Markus Werke in Kail 012  21x22x14 cm

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006, 21 x 22 x 14 cm

Neue Werke

Markus Meurer, Der perfekte Neuanfang, Assemblage 2016, 10 x 13 x 6 cm

Markus Meurer, Der perfekte Neuanfang, Assemblage 2016, 10 x 13 x 6 cm

Hier zwei kleinere Werke, die in der letzten Zeit entstanden sind: „Der perfekte Neuanfang“ ist eine eigenwillige Skulptur. Dabei verwendete Markus Meurer überwiegend metallische Materialien (Drahtfedern, Metallbügel, Schrauben), die mit unterschiedlich farbigem und unterschiedlich dickem Draht zu einem geschlossenen Objekt zusammengefasst sind. In dieses sehr zurückhaltend silbern/braun/schwarz/weiße Gebilde bringt der grüne Falter mit den Leuchtpunkten einen lebendigen Farbklecks.

Der „Taucher“, auch er ein neues Werk, nimmt ein Thema auf, das Markus Meurer seit seiner Kindheit beschäftigt. Jules Vernes Roman „2000 Meilen unter dem Meer“ wurde dem Jungen vom Großvater nahegebracht, und seitdem übt die Unterwasserwelt einen starken Reiz auf Meurer aus. Immer wieder entstehen unter seinen Händen Taucher, fast lebensgroße wie der im Depot lagernde (siehe Foto im Beitrag vom 17.7.2015), dann wieder kleinere.  Die Taucher drücken für Meurer auch ein Lebensgefühl aus. Manchmal glaubt er zu spüren, wie alles über ihm wie Wasser zusammenschlägt und er kaum noch Luft zum Atmen hat.

Bei diesem Taucher sind die Arme nur ansatzweise zu erkennen, das Sichtfeld der Tauchermaske ist dafür besonders groß. Rosa ist der Atemschlauch, der zu den Sauerstoffbehältern auf dem Rücken des Tauchers führt.

(Auch hier: Ein Doppelklick in das Foto zeigt die Einzelheiten des Objekts.)

Markus Meurer, Taucher, Assemblage 2016, 13 x 9 x 30 cm

Markus Meurer, Taucher, Assemblage 2016, 13 x 9 x 30 cm

 

Aus dem Depot: Skulpturen / Sculptures / Esculturas

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006, 33 x 20 x 35 cm

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006,
33 x 20 x 35 cm

Mehrere Hundert Kunstwerke von Markus Meurer lagern in einem Depot in der Eifel. Sie konnten gerettet werden, bevor die Gemeinde Monreal das Haus der Familie Meurer abreißen ließ.
Die genaue Entstehungszeit der Werke ist meistens nicht festzustellen, auch ein Titel fehlt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Die „Handschrift“ von Markus Meurer ist aber deutlich erkennbar.                                                                                                                                         Durch zweimaliges Klicken in die Fotos sind die Einzelheiten der Materialien zu sehen: Aus Knochen, Draht, Resten von Konserverdosen, Spiralen, Ästchen und anderem sind überraschende Skulpturen entstanden.

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006, 25 x 9 x 12 cm

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006,
25 x 9 x 12 cm

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006, 10 x 13 x 8 cm

Markus Meurer, Assemblage, vor 2006, 10 x 13 x 8 cm

 

Steckerschwan

Markus Meurer, Steckerschwan, Assemblage, 2016, 14x9x18 cm

Markus Meurer, Steckerschwan, Assemblage, 2016, 14 x 9 x 18 cm

Ein verschmorter Stecker, ein wenig Kabel, zwei Knöchelchen und etwas Draht: Schon ist der „Steckerschwan“ fertig. Wenn man die kreative Kraft von Markus Meurer hat.

Skulpturen von Meurer in Düsseldorf

Ausstellung Düsseldorf 2016 045Beeindruckend ist die Ausstellung „EIN STARKER ORT“ in Düsseldorf. 8 Künstlerinnen und Künstler zeigen in einem interessanten Umfeld ihre Werke.Ausstellung Düsseldorf 2016 032
Die großen Skulpturen von Markus Meurer, die hier erstmals öffentlich gezeigt werden, kommen voll zur Geltung.

Gezeigt wird auch ein Film von Filip Henin über Markus Meurer, in dem der Künstler und sein Umfeld lebendig wird.

Ausstellung Düsseldorf 2016 029
Noch drei Tage (26.-28. Februar) ist die Ausstellung zu sehen (14 – 19 Uhr). Sehr empfehlenswert!

Große Skulpturen von Meurer in Düsseldorf

Fantastisch: Alle großen Skulpturen, die im Atelier von Markus Meurer im letzten Jahr entstanden sind, werden in der Düsseldorfer Ausstellung „Ein starker Ort“ zu sehen sein. Bisher konnte er sich nicht von ihnen trennen, und nur Besucher in seiner Wohnung in Kevelaer konnten die Figuren dort unter beengten Bedingungen sehen (s. Foto). Jetzt ist es für jeden Interessierten für kurze Zeit möglich, die Figuren mit Abstand zu betrachten und auf sich wirken zu lassen. Man darf sich darauf freuen.

Markus Meurer, Meisterchef, Assemblage 2015, 145x45x40 cm

Markus Meurer, Meisterchef, Assemblage 2015, 145x45x40 cm

Die Eröffnung ist Do, 25.2.2016, 18 Uhr, Friedensstr. 12, Düsseldorf. Weitere Öffnungszeiten: 26.-28.2.16, 14 – 19 Uhr.

Ausstellung „EIN STARKER ORT“ in Düsseldorf

Einladungskarte mit einer Collage von Markus Meurer, 1980/2008

Einladungskarte mit einem collagierten Aquarell von Markus Meurer, 1986/2008

Am Donnerstag, dem 25. Februar 2016, wird um 18 Uhr die Ausstellung „EIN STARKER ORT“ in Düsseldorf, Friedenstr. 12, eröffnet, bei der auch Markus Meurer mit einigen Werken vertreten ist. Zur Eröffnung gibt es eine Musicperformance von Bad Hammer. Die Ausstellung ist dann vom 26. – 28. Februar zu sehen, jeweils 14 – 19 Uhr.

Märchenhafte Skulptur / sculpture / escultura

Markus-Objekte 16 012

Markus Meurer, Fischreiterin, Assemblage, 2012, 40x24x49 cm

Weggeworfenen Materialien gibt Markus Meurer ein neues Leben. Hier ist eine märchenhafte Skulptur entstanden. Eine kaputte Barbiepuppe fungiert als strahlende Lenkerin eines prunkvollen fischartigen Gefährts, das durch eine Art Schraube angetrieben wird. Wer merkt schon, dass der Puppe ein falsches Bein anmontiert wurde? Und die Spirale, die den abgebrochenen Kopf der Puppe mit dem Hals verbindet, gibt der Figur eine geradezu stolze Haltung.

(Wenn man 2 mal in das Foto klickt, kann man die Einzelheiten der Arbeit genau  erkennen.)