Archiv der Kategorie: L’oevre artistique

Pistolen

Pistolen findet man öfter unter den Werken von Markus Meurer. Fragt man ihn, warum das so ist, spricht er davon, dass die Liebe, die er von seiner Mutter bekommen hat, die die Menschen heilen soll, immer bedroht ist. Die Pistolen stehen für die Angreifer, sie bedrohen die Menschen. Der Künstler will die Welt aber sicherer machen. „Ich verharmlose die Gefahren“, sagt er. Er nimmt den Waffen ihre Gefährlichkeit.

Markus Meurer, Pistole, Assemblage, 9 x 3 x 21 cm, 2019. Foto P. Nieting

Bei dieser in diesem Jahr entstandenen Pistole ist die Pistole als Waffe gut zu erkennen, aber bei genauerer Betrachtung verliert sie ihren Schrecken. Einen Abzugshebel hat die Pistole zwar, aber der ist nicht funktionsfähig. Der Lauf der Pistole ist schnell als Kappe eines Kugelschreibers zu identifizieren. Das Gehäuse besteht aus Pappe. So wird die Waffe der Lächerlichkeit preisgegeben.

Markus Meurer, Pistolenschrecke, Assemblage, 13 x 14 x 27 cm, ca. 1985. Foto P. Nieting

Bei diesem (älteren) Werk geht Meurer anders vor. Er nimmt zwar ein Teil einer wirklichen Pistole und ergänzt sie durch einen neuen Schaft aus grob bearbeitetem Holz. Aber dann dreht er die Pistole und gibt ihr Füße und Fühler und lässt sie zu einem Insekt werden. Meurer hat die Funktion der Waffe wirklich verdreht: Aus einem Instrument zum Töten ist ein robustes Lebewesen geworden.

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Mystic Man

Eine große Figur wächst in Meurers Wohn-Atelier, derzeitiger Name:  „Mystic Man“. Markus Meurer arbeitet an solchen Werken nicht ohne Unterbrechung, intensive Arbeitsphasen wechseln sich mit Ruhephasen ab. Das erste Foto zeigt das Werk im April 2019, die Figur besteht fast ausschließlich aus Metallteilen und Draht.

Markus Meurer, Mystic Man, Assemblage, April 2019. Foto P. Nieting

Im Laufe der letzten Monate hat sich das Werk verändert, es ist nicht mehr so streng, andere Materialien geben ihm mehr Farbe und lockern es auf.

Markus Meurer, Mystic Man, Assemblage, 200 x 104 x 50 cm, Juli 2019. Foto P. Nieting

Hier eine Detailaufnahme des Gesichts von der Figur:

Markus Meurer, Mystic Man (Detail), Assemblage, 2019. Foto P. Nieting

Kleine Kunstwerke

Während in der Wohnung von Markus Meurer wieder eine überlebensgroße Figur wächst, ist gleichzeitig ein kleines Kunstwerk entstanden, das durch seine Zierlichkeit besticht und durch die Verwendung der Materialien verblüfft.

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Markus Meurer, Ich werd reich, Assemblage, 8 x 2,5 x 14 cm, 2018. Foto P. Nieting

Der Titel von Meurers Werk „Papa, Monreal“ von 2015 verwundert zuerst, weil nicht sein Herkunftsort Monreal, sondern sein jetziger Wohnort Kevelaer als Schriftzug deutlich hervorsticht. Aber  Monreal ist durch die schematisch dargestellte Burg präsent,  sein Vater als Motorradfahrer. Beide sind in Meurers Gedankenwelt immer anwesend, genau so wie sein „Molekül“, seine Traumfrau.

Markus Meurer, Papa, Monreal, Assemblage, 16 x 10 x 2 cm., 2015. Foto P. Nieting

Fische

Die Produktivität von Markus Meurer macht es immer wieder erforderlich, Platz für neue Kunstwerke zu schaffen. Dabei tauchen dann Werke auf, die lange Zeit verborgen im Hintergrund platziert waren und die jetzt in ihrer Schönheit zur Geltung kommen. Gerade sind wieder über 30 Werke des Künstlers aus ihrem Schattendasein gerissen worden. Unter ihnen auch einige Fische.

Markus Meurer, Röhrich-Fisch, Assemblage, 2016, 26 x 17 x 39 cm. Foto P. Nieting

Fische sind für Markus Meurer in zweifacher Hinsicht von Bedeutung. Zum einen hat er als Kind selbst Fische in den Bächen der Eifel gefangen; sie waren die Lieblingsspeise seiner Großmutter.

Markus Meurer, Fröhlicher Fisch, Assemblage, 2015, 32 x 33 x 39 cm. Foto P. Nieting

Zum anderen beneidet er die Fische, dass sie so wenig Luft brauchen, weil er in seiner Wohnung in Kevelaer oft das Gefühl hat, nicht genug Luft zum Atmen zu bekommen.

Markus Meurer, Frischer Scherenfisch, Assemblage, 2019, 42 x 8 x 31 cm. Foto P. Nieting

 

Klagenfurt im Blick

Gerade auf der Welt, und schon unterwegs: Die „Porree-Schrecke“ von Markus Meurer. In der letzten Woche ist sie am Arbeitstisch des Künstlers entstanden, und jetzt ist sie mit vielen anderen Werken von Meurer in einem Karton verpackt und wartet auf den Abtransport nach Klagenfurt.

Markus Meurer, Porree-Schrecke, Assemblage, 2019, 19 x 13 x 43 cm. Foto P. Nieting

In Klagenfurt wird in der Galerie de La Tour am 28. Februar 2019  um 19 Uhr eine große Ausstellung mit Werken von Markus Meurer eröffnet („Kunst aus artenvielfältiger Materie“). Sie zeigt die ganze Bandbreite des Kunstschaffens von Meurer, kleine und große Objekte, Aquarelle und Collagen. Es ist die erste Ausstellung des Künstlers in Österreich. Die Ausstellung dauert bis zum 18. April 2019. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-10 Uhr.

Die Porree-Schrecke ist ein „typisches Meurer-Werk“: Die trockenen, scheinbar nutzlosen Teile einer Lauch-Stange wurden in einem künstlerischen Akt mit Draht verbunden und erhielten ein neues Leben als fragiles, fast poetisches Wesen.

Meurers Objekte schweben im Raum

Eine ganz eigenartige Leichtigkeit erhalten die Objekte von Markus Meurer in der Ausstellung in der Düsseldorfer Galerie „bergérie des arts“, die am Samstag eröffnet wurde. Viele der ausgestellten Kunstwerke hängen an fast unsichtbaren Kunststofffäden im Raum und scheinen so ihr Gewicht zu verlieren.

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Werke von Markus Meurer in der Galerie „bergérie des arts“ in Düsseldorf

Ergänzt werden die Werke durch kleine, zarte Zeichnungen von Semra Henin, die auch von ihr gedrehte Filme zeigt.20190126_194105

Die Galerie befindet sich in der Berger Allee 1 in Düsseldorf. Für einen Ausstellungsbesuch sollte ein Termin über 0211 – 32 75 29 abgesprochen werden. Am Samstag, dem 16. Februar 2019, wird in der Galerie um 19 Uhr ein Film von Elvira van Eijl und Thierry Abels über Markus Meurer gezeigt („Man muss mit der Materie umgehen wie in nem Märchen“).

Vogel im Advent

Ein eleganter Vogel von Markus Meurer auf einem Adventskranz. Das Holzstück, aus dem der Vogel entstanden ist, wurde nur leicht bearbeitet, hier spielt die Farbe die Hauptrolle. Etwas Rinde wurde am Holz belassen und bildet die Flügel des Vogels.

Markus Meurer, Vogel auf Adventskranz

Markus Meurer, Vogel auf AdventskranzAssemblage, 2015, 9 x 3,5 x 11 cm. Foto P. Nieting

Typisch Meurer: Der Vogel sitzt auf einem dicken Korken. Zwei Kronkorken verstärken die Unterlage. Draht verbindet alles. Und schon ist aus weggeworfenem Material eine bezaubernde Skulptur entstanden.

Emmanuel Merle zu Markus Meurer

In dem Katalog zur „art partagé 2018“ in Rives setzt sich der französische Lyriker Emmanuel Merle mit den Werken in der Ausstellung auseinandert.

Bei Markus Meurer geht er auf dessen großen Figuren ein. Er schreibt:

Que voit-on lorsqu’on éviscère une télévision ? Lorsqu’on désosse un ordinateur ou un portable ? S’imagine-t-on ramper dans les circuits labyrinthiques et numériques des big data ?

Le chaos organisé, le recyclage des déchets industriels et informatiques et la rationalisation déjantée du sousobjet débouchent, c’est selon, sur la tendresse ou l’angoisse, deux faces d’une même pièce rouillée ou étincelante.

Car l’humain est au cœur de ces sculptures, un humain que son augmentation technologique en cyborg ne pourra jamais faire complètement disparaître.

Markus Meurer, Chemiker, Assemblage, 2015, 185 x 60 x 60 cm.     Foto P. Nieting

Hier der Versuch einer Übertragung ins Deutsche (mit Dank an Jan, Ingrun und Anny):

Was kommt zum Vorschein, wenn man einen Fernseher zerlegt? Wenn man einen Computer oder ein Handy auseinandernimmt? Stellt man sich bisweilen vor, durch die labyrinthischen digitalen verschlungenen Wege kriechen zu können?

Die Organisation des Chaos, die Verwertung von industriellen Abfällen und weggeworfenen Datenträgern, die Freilegung von Darunterliegendem, sie erzeugen etwas gleichermaßen Zartes und Furchterregendes, zwei Seiten einer Medaille, verrostet und sternenfunkelnd zugleich.

So wohnt diesen Skulpturen etwas zutiefst Menschliches inne, etwas Menschliches, das trotz ihrer Überhöhung zu Maschinenwesen niemals ganz verschwindet.

 

Aus der Werkstatt

Neben der Arbeit an Skulpturen greift Markus Meurer auch immer wieder einmal zu Pinsel oder Stiften und malt expressive Bilder.

Markus Meurer in seinem Arbeitsraum 2018. Foto P. Nieting

Nach kurzer Zeit sind die Bilder durch aufgeklebte Ausschnitte ergänzt.

Markus Meurer, Gesicht (Ausschnitt), 2018. Foto P. Nieting

Daneben arbeitet Meurer aber auch direkt an Collagen, die zeigen, womit er sich gedanklich auseinandersetzt.

Markus Meurer, Collage, 2017. Foto P. Nieting

Engelsbefreiung


Die Ausstellung in Rives südöstlich von Lyon ist eröffnet, endlich sind Werke von Markus Meurer auch in Südfrankreich zu sehen. Bilder davon kommen später.
Bis dahin Fotos von neuen Objekten des Künstlers.

Markus Meurer, Engelsbefreiung, Assemblage, 2018, 13 x 9 x 6 cm. Foto P. Nieting

Hier trägt die Fischdose zum Titel des Werks bei. Das zweite Werk hat seinen Titel von der Plastikflasche erhalten, die in ihm enthalten ist.

Markus Meurer, Kuschelweich, Assemblage, 2018,45 x 16 x 38 cm. Foto P. Nieting

Neue Werke: Zart und kräftig

Markus Meurer, Waldtraudling, Assemblage, 2018, 12 x 22 x 16 cm. Foto: P. Nieting

Zwei Werke, die etwas von der Bandbreite der Arbeiten von Markus Meurer zeigen: Ein zartes, leichtes Insekt und ein kompaktes, kräftiges.

Markus Meurer, Fritzschek, Assemblage, 2018, 28 x 21 x 36 cm. Foto: P. Nieting

Markus Meurer’s Atelier

Wohnung von Markus Meurer in Kevelaer

Markus Meurer: Atelier in Kevelaer, Juli 2018. Foto: P. Nieting

Ein Besuch bei Markus Meurer in seinem Atelier in Kevelaer ist wie das Eintauchen in eine Zauberwelt. Man braucht viel Zeit, um in dieser Fülle die  vielen einzelnen Objekte in ihrer Schönheit zu entdecken.

Tierisches

Markus Meurer, Superkekskäfer, Assemblage, 2008, 20 x 17 x 40 cm. Foto: P. Nieting

Markus Meurer, Grünes Schneckenglück, Assemblage, 2010, 30 x 8 x 14 cm. Foto: P. Nieting

Zwei tierische Skulpturen von Markus Meurer aus seiner Anfangszeit in Kevelaer.

Fritz Meurer und sein Sohn Markus Meurer

Auch der Vater von Markus Meurer, Fritz Meurer (1932 – 2003), war ein Outsider Künstler. Er schnitzte und kolorierte naturgetreu kleine Figuren aus Holz, die er an Touristen verkaufte.

Fritz Meurer, Hummeln, ca, 1970. Foto: P. Nieting

In den 70er und 80er Jahren meißelte er für den Besitzer eines Steinbruchs Figuren aus dem da abgebauten Lava-Basalt.

Fritz Meurer, Figur im Mayener Grubenfeld. Foto: P. Nieting

Als Motorrad-Freak baute er auch aus Abfallmaterialien kleine Motorräder, die den Originalen verblüffend ähnlich sahen. Diese Motorrad-Modelle von Fritz Meurer  wurden durch die Vermittlung des Bildhaues Udo Weingart von 1968 bis 1972 in Galerien und Museen ausgestellt (Galerie Werner, Köln, Folkwang Museum Essen, frans hals museum, Haarlem). Fritz Meurer zog sich aber bald wieder aus der Öffentlichkeit zurück. Seine Werke sind weit verstreut. Wenige sind in seiner Familie erhalten.

Fritz Meurer ließ seinen Sohn Markus schon als Kind bei seiner Arbeit zusehen und selbst arbeiten und unterstützte ihn. Dass Markus immer stärker seiner Fantasie freien Lauf ließ, begrüßte er. „Du bist besser als ich“, soll er gesagt haben.

Markus Meurer bewundert seinen Vater sehr, aber mit dessen Werken verfährt er ebenso wie mit den eigenen: Wenn er fühlt, dass sie verändert werden wollen, scheut er nicht davor zurück, sie weiter zu bearbeiten. Ein altes Motorrad-Modell seines Vaters, das lange in seinem Arbeitsraum stand, erhielt plötzlich einen Fahrer nach der Art von Markus und so entstand die folgende Arbeit:

Fritz Meurer, Motorrad, ca. 1970, erweitert von Markus Meurer, 2015, Assemblage, 30 x 15 x 42 cm. Foto: P. Nieting

 

Kreuz – Cross – La croix

Markus Meurer setzt sich seit vielen Jahren mit dem Kreuz auseinander, und er hat öfter Kreuze geschaffen. In der Pilgerstadt Kevelaer wird er auch deshalb mit dem Kreuz konfrontiert, weil oft Prozessionen an seiner Wohnung vorbeiziehen.

Ein außergewöhnliches Kreuz, das 2012 in Kevelaer entstanden ist und bisher noch nicht öffentlich zu sehen war, hat Meurer jetzt freigegeben. Er nennt es „Frauenkreuzigungsbefreiung“.

Markus Meurerr, Frauenkreuzigungsbefreiung, Assemblage, 2012, 74 x 55 x 26 cm. Foto: P. Nieting

Das Kreuz ist relativ gr0ß und ungewöhnlich bunt. Zwei zusammengebundene Äste bilden den Stamm des Kreuzes. Um den Querbalken ist ein Gürtel gewunden, der von einem Band mit Kronen umwickelt ist. Als Korpus dient eine nackte Barbiepuppe, zwischen deren weit gespreizten Beinen eine Rakete mit der Tastatur eines Taschenrechners befestigt ist. Rechts von der Figur befindet sich ein leerer Traubenstrunk, links (auf den Fotos  nicht klar zu sehen) ein leerer Tomatenstrunk und ein Netz mit Etikett.

Markus Meurer, Frauenkreuzigungsbefreiung (Detail), Assemblage, 2012. Foto: P. Nieting

Viele weitere Einzelheiten laden zum Entdecken (und zur Interpretation) ein. Das Werk wird wahrscheinlich zuerst in der Berliner Galerie ART CRU zu sehen sein, die vom 8. März bis 7. April 2018 Werke von Markus Meurer zeigen wird.

„Drache“ in Rotterdam – „Dragon“ in Rotterdam

Markus Meurer, Drache, Assemblage, 2009, 16 x 16 x 24 cm. Foto: P. Nieting

Neu – und nur für kurze Zeit – ist im Zentrum von Rotterdam das „Pop-Up-Grow-Big Museum“ entstanden, eingerichtet von der „Stichting Cultureel Rijk“. Bis zum 17. Dezember werden hier Werke von Outsider-Künstlern gezeigt, jeweils Fr / Sa / So von 12 – 18 Uhr. Sonntags sind zusätzliche Aktionen geplant. Der Eintritt ist kostenlos. Mit dabei: Die einzigartigen Werke von Markus Meurer.

Adresse: Westerwagenstraat 68, Rotterdam, Niederlande

Markus Meurer, Gleit-Charming, Assemblage, 2010, 37 x 39 x 23 cm. Foto: P. Nieting

Eulen – Owls

Markus Meurer, Eulenschachtel I, Assemblage, 2017, 40 x 27 x 16 cm. Foto: P. Nieting

Neues aus dem Atelier von Markus Meurer: Zwei Eulen. Als Grundlage hat Meurer Kartons genommen (für Schokolade bzw. Chicken Nuggets). Als Augen dienen Verpackungs-Folien aus Kunststoff, grober Draht schafft die Verbindung, und beim ersten Werk sind auch die Ohren aus Draht. Bei der zweiten Eule hat der Künstler dafür halbierte Alu-Schalen genommen. Zum Schluss wurden die Kartons bemalt.

Markus Meurer, Eulenschachtel II, Assemblage, 2017, 44 x 24 x 25 cm. Foto: P. Nieting

(Die Rückseiten sind mit ausgeschnittenen Bildern und Texten beklebt, teilweise auch beschriftet. Hier ist zum Bild von einem einsamen Zelter zu lesen: BO SAIN ich DAN HEI JELANT , d.i.: Wo bin ich denn hier gelandet?)

Markus Meurer, Eulenschachtel II (Rückseite), Assemblage, 2017, 44 x 24 x 25 cm. Foto: P. Nieting

Willkommen in Münster – Welcome in Münster

Von Donnerstag  (21.9.)  bis Sonntag (24. 9.) erwarten wir im Kunsthaus Kannen in Münster, Alexianerweg 9, Kunst-Interessierte an unserem Stand auf dem 2 x 2 – Forum, wo wir viele kleine und große Werke von Markus Meurer präsentieren. Die Ausstellung ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ausgestellt wird auch das Doppelbild, von dem ich hier die starke Vorderseite zeige:

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Markus Meurer, Die Markus-Retterin, 2014 (Vorderseite)

Das Bild ist wie die Rückseite eine übermalte Collage. Bei der Rückseite ist das gut an den Augen zu erkennen.

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Markus Meurer, Die Liebe-Bringerin, 2014 (Rückseite)

Dass der Künstler bei seinen Bildern oft Vorder- und Rückseite gestaltet, liegt an seiner beengten Wohnsituation, die ihn zu platzsparendem Arbeiten zwingt. (Er sucht dringend einen Mäzen, der ihm eine Halle oder ein altes Gebäude für seine Materialsammlung und seine fertigen Werke zur Verfügung stellt.)

Bild

Neue Bilder

Macht Markus Meurer noch neue Werke?
Welche Frage!
Bei jedem Besuch sieht man neue Collagen oder Objekte, manchmal auch Gemälde.
Hier ein Bild, das in der letzten Woche entstanden ist.

Markus Meurer, Wassergott, Malerei, 2017, 58 x 58 cm

Meurers Werke überzeugend präsentiert

In der neuen Dauerausstellung des Museum Dr. Guislain in Gent in Belgien zeigt die Stiftung „Collectie de Stadshof“ jetzt  alte und neuere Werke von Markus Meurer in einem eigenen Raum.Wurden bisher nur  Objekte gezeigt, werden diese nun durch Collagen und Bilder ergänzt. Damit wird ein einzigartiger Einblick in das Schaffen des Künstlers gegeben. Zusammen mit den vielen anderen Kunstwerken ist das sicher ein Grund, dem Museum einen Besuch abzustatten.

Werke von Markus Meurer im Museum Dr. Guislain / Gent

Museum Dr. Guislain, J. Guislainstraat 43, Gent, Belgien

Öffnungszeiten: Die – Fr: 9 – 17 Uhr, Sa – So: 13 – 17 Uhr