Der „Chef“ hat sich befreit

Einmal nur war die Großplastik „Chef“ von Markus Meurer öffentlich bei einer Ausstellung in Düsseldorf zu sehen, direkt nach ihrer Entstehung. In der übrigen Zeit stand sie in Meurers kleiner Atelierwohnung.
Aber zu sehen war sie schon lange nicht mehr. Immer wieder befestigte der Künstler kleine Objekte am großen Werk, bis das darunter nur noch zu ahnen war.

Markus Meurer, Chef (Ausschnitt), Assemblage, 2015, 130 x 30 x 23 cm. Foto P. Nieting

Jetzt ist der „Chef“ mit Getöse umgefallen und hat die Wohnung blockiert. Es blieb nichts anderes übrig, als die vielen kleinen Objekte, die den „Chef“ verdeckten, aufzunehmen, zu sichten, zu fotografieren und zu verpacken für den Transport ins Depot.

Markus Meurer, Olympus-Hund (Corona-Schnüffler), Assemblage, 2018. Foto P. Nieting

Einige der Werke sollen im Laufe der Zeit hier gezeigt werden.

Markus Meurer, Zwitscher-Vogel, Assemblage, 2020. Foto P. Nieting

Der „Chef“ aber steht im Moment wieder eindrucksvoll frei an seinem Ort.

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