Kunst und Handwerk

Das Handwerk dient einem praktischen Zweck, die Kunst braucht nicht unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Ein Künstler muss  zwar die Regeln und Griffe seiner Tätigkeit beherrschen wie ein Handwerker, aber er schafft aus dem Nichts heraus Gestalt.

Markus Meurer, Japanerin, Assemblage, 2017, 11 x 22 x 16 cm. Foto: P. Nieting

Bei Markus Meurer sind es oft Tiere, die kein Zoologiebuch kennt, die aber nichtsdestotrotz leben. Er lässt das Material, das ihm zur Verfügung steht, eine Daseinsform gewinnen, die nicht in dessen ursprünglicher Existenz angelegt war. Volumen, Farben und Linien verwandeln sich nach dem Willen des Künstlers. Dabei wirken  eine deutlich erkennbare handwerklich-technische und eine schwer fassbare geistige Tätigkeit zusammen und erzeugen eine neue Realität.

Markus Meurer, Blumenschmuck-Starter-Skorpion, Assemblage, 2017, 18 x 17 x 27 cm. Foto: P. Nieting

Diese kann nun, solange sie dauert, in den Augen, Herzen und Hirnen anderer Menschen unabsehbar Eindrücke, Empfindungen und Gedanken auslösen.

(In Anlehnung an Ausführungen von Gerhard Ulrich in seiner Broschüre „Was ist Kunst?“, Gütersloh 1967, S.7f.)

Markus Meurer, Kuck-nach-Oben-Biene, Assemblage, 2018, 13 x 12 x17 cm. Foto: P. Nieting

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