Prof. Dr. Klaus Hammer zu den Großfiguren von Markus Meurer

In einer ausführlichen Rezension der Ausstellung im „Neuen Deutschland“ v. 10.3.2018 setzt sich Prof. Klaus Hammer auch mit den großen Skulpturen „Michael Jackson“ und „Der Chemiker“ auseinander.
Die „produktive Schockwirkung“ beruhe auf der „Verbindung von nicht Zusammengehörendem, aber in entscheidendem Maße wohl auf der penetranten Präsenz des Dinglichen. Es sind wahre Schreine des Abfalls, hochdramatisch manchmal, tragisch in der Gebärde oder grotesk, oft von ansteckender Heiterkeit in ihrer Emsigkeit. Aber sind sie nicht auch Dokumentationen der Notwehr des Menschen gegen die Übermacht der Dinge um uns?“
Sein Fazit: „So wird der Ausstellungsort zum Erlbenisort, das „Ding“, das geheimnisvolle und und psychologisch eindrucksvolle Gebilde zu einem verwirrenden und alle herkömmlichen ästhetischen Muster durchkreuzenden Ereignis.“

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