Markus Meurer: Eiffelturm

Das kann man häufiger bei Markus Meurer beobachten: Wenn ihn bei seiner Arbeit ein Thema beschäftigt, entstehen in der Folge weitere Werke, die darum kreisen. Im Mai setzte er sich wieder mit dem Thema Taucher auseinander, und plötzlich entstanden unter seinen Händen verschiedene Taucher-Objekte. Auf die Frage, warum das so sei, sagte Markus Meurer: Die Materie wollte das so. Wenn er arbeitet, weiß er meistens nicht, was für ein Werk entsteht. Die Materie lenkt ihn.
Anfang Juli hat er den „Eiffelturmlenker“ gebaut, unter der Verwendung eines kleinen Eiffelturms, den er in Paris gekauft hatte (s. den Beitrag vom 20.7.2016).

Jetzt ist ein Meurer-„Eiffelturm“ entstanden. Dem Stahlträgergeflecht kommen seine Drahtverknüpfungen nahe, sein Turm ist noch höher und schlanker als der Turm in Paris, im oberen Teil ist sein „Eiffelturm“ nicht so gleichförmig wie derNamensgeber, verschiedene Plastik- und Elektroteile lockern die Struktur auf. Völlig respektlos hat er im Mittelteil eine Plastikflasche für Schokomilch eingebaut als eine Art Euter.

Werke Markus Juli 2016 025

Markus Meurer, Eiffelturm, Assemblage, 2016, 69 x 22 x 19 cm

Bisher ist die Skulptur einzigartig in seinem Werk, ich bin gespannt, ob  noch andere Türme entstehen werden. (Und ob sich dieser Turm im Laufe der Zeit verändert.)

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